Kurzfilm | SCHACHMATT - QUEEN'S JUSTICE
Ein Mann spielt um das Leben seiner entführten Ehefrau, Zug um Zug, Figur um Figur. Doch das Spiel ist manipuliert!
Genre: Psychothriller
Länge: 4 Minuten
Ton: Düster, kontrolliert, psychologisch
Thema: Macht, Schuld, psychische Gewalt, Kontrolle
Zwei Männer sitzen sich in einem Wohnzimmer gegenüber und spielen Schach. Die Atmosphäre ist ruhig, fast vertraulich. Doch schnell wird klar: Einer der beiden, Viktor, ist gefesselt. Sein Gegenspieler Adrian erklärt ihm, dass Viktor´s Ehefrau Mara entführt wurde, ihr Leben hängt vom Ausgang des Spiels ab.
Mit jeder geschlagenen Schachfigur sehen wir kurze, verstörende Zwischenschnitte:
Eine Frau wird im Keller gefesselt, geschlagen, gedemütigt. Die Gewalt wird subjektiv erzählt, oft aus POV-Perspektive des Täters. Für Viktor ist klar: Verliert er, stirbt seine Frau.
Er versucht, Adrian mit Geld zu bestechen. Vergeblich. Das Spiel muss zu Ende gespielt werden.
Zug um Zug verliert Viktor die Kontrolle.
Emotional wie strategisch. Schließlich: Schachmatt.
Ein Schuss fällt.
Plot Twist
Die Folterszenen waren keine Gegenwart. Mara wurde nie entführt.
Die Bilder im Keller sind Rückblenden, Fragmente aus Viktor eigener Vergangenheit. Er war es, der Mara jahrelang misshandelt und im Keller gefoltert hat.
Mara hat das Schachspiel aus einem Nebenraum beobachtet. Sie wollte Viktor nicht nur töten, sie wollte ihn fühlen lassen, was Machtverlust bedeutet. Was Angst bedeutet. Was Ausgeliefertsein bedeutet.
Am Ende steht Mara unversehrt im Wohnzimmer, die Pistole in der Hand. Viktor´s Leiche liegt über dem Schachbrett. Blut läuft zwischen die Figuren.
Mara ist frei.
Regie-Statement
SCHACHMATT erzählt von Macht, Kontrolle und Schuld und davon, wie leicht Wahrnehmung manipulierbar ist. Der Film führt das Publikum bewusst auf eine falsche Fährte und zwingt es, seine eigene Rolle als Beobachter zu hinterfragen. Gewalt wird nicht ausgestellt, sondern erinnert. Das wahre Grauen entsteht im Kopf.
Warum dieser Film?
SCHACHMATT ist kein klassischer Rachefilm.
Er zwingt das Publikum, seine eigene Wahrnehmung zu hinterfragen:
- Wer ist Opfer?
- Wer kontrolliert das Narrativ?
- Und wie fühlt sich Machtverlust wirklich an?
Der Film arbeitet mit einem starken High-Concept, klarer visueller Sprache und einem Twist, der nicht erklärt, sondern erkannt werden will.
Crew
Director of Photography: Andreas Frank
Camera Assistant: Lars Osthold
Sound: Lennard Kehl
Sound Design: Philomena Moritz
Gaffer: Lars Osthold
Make-up Artist: Raluca Flesariu
Editor: Lennard Kehl
Colorist: Andreas Frank
Cast
Viktor — Kian Graefe
Adrian — Simeon Hoster
Mara — Mia Rimer
A film directed by
Andreas Frank · Lennard Kehl · Lars Osthold
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