PITCH DECK | Kurzfilmtrailer »DAS«
Ein Film über absolut gar nichts.
»DAS« ist ein 30-sekündiger Kurzfilmtrailer, der die Bild- und Dramaturgiesprache großer Blockbuster- und Netflix-Trailer konsequent nutzt, nur um sie im entscheidenden Moment radikal zu brechen. Mit maximalem Pathos wird eine völlig banale Alltagssituation inszeniert. Der Humor entsteht durch den Kontrast zwischen epischer Inszenierung und absoluter Belanglosigkeit.
Die Kernidee
Der Trailer beginnt wie die Ankündigung eines bedeutungsschweren Films: dunkle Bilder, extreme Close-ups, epische Musik, eine ernste Stimme. Alles deutet auf eine folgenschwere Entscheidung hin. Kurz vor dem Höhepunkt bricht der Trailer abrupt ab und offenbart eine triviale Alltagssituation. Der Pathos kollabiert, die Erwartungshaltung wird unterlaufen.
»DAS« nutzt diesen Antiklimax als erzählerisches Werkzeug und kommentiert zugleich moderne Trailer-Ästhetik und unsere Tendenz, selbst das Kleinste zu überhöhen.
Zum Kurzfilm. Worum geht es inhaltlich, welche Tonalität und welches Genre hat "DAS", wie ist der visuelle Stil gestaltet?
Worum geht es inhaltlich?
Ein Mensch steht vor einer Entscheidung, die filmisch wie ein Schicksalsmoment inszeniert wird, mit Schweiß, Zeitlupe und dramatischer Musik. Der Zuschauer erwartet eine große Wendung, doch stattdessen offenbart sich eine völlig banale Alltagssituation. Genau dieser Kontrast zwischen epischer Inszenierung und banalem Inhalt erzeugt subtilen Humor und macht den Trailer unvergesslich.
Wie ist der visuelle Stil gestaltet?
- Cinematic Netflix-Trailer-Look
- Dark, moody, high contrast
- Dramatisches Low-Key-Lighting
- Extreme Close-ups, Zeitlupe, Low-Angle-Shots
- Anamorpher Look, subtile Filmkorn-Textur
- Teal Shadows und warme Highlights
Welche Tonalität und welches Genre hat „DAS“?
Länge: ca. 30 Sekunden
Format: Standalone Trailer
Genre: Comedy / Trailer-Parodie
Tonalität: Ernst inszeniert, trocken aufgelöst, subtil ironisch
Der Trailer nimmt sich selbst maximal ernst, nur um genau diese Ernsthaftigkeit auf die Spitze zu treiben und dann humorvoll zu brechen.
Der Look verstärkt die Überhöhung der banalen Handlung und sorgt für einen intensiven, epischen ersten Eindruck.
Der dramaturgische Aufbau
Der Trailer folgt einer klassischen Drei-Akt-Struktur:
1. Bedeutung aufbauen
Dunkelheit, Stimme, Spannung.
Der Zuschauer wird vorbereitet auf ein großes Ereignis.
2. Eskalation
Schnitt und Musik steigern sich.
Der Moment der Entscheidung scheint unausweichlich.
3. Bruch
Stille.
Die große Enthüllung ist banal.
Die Bedeutung war Illusion.
Die Visuelle Bildsprache
DAS besitzt einen klar definierten, unverwechselbaren Look:
- Cinematic Netflix-Trailer-Ästhetik
- Low-Key-Lighting, tiefe Schwarztöne
- Hoher Kontrast, reduzierte Farbpalette
- Anamorphes Bildgefühl
- Subtiles Filmkorn
- Präzise, ruhige Bildkomposition
Der Look bleibt konsequent ernst auch dann, wenn der Inhalt es nicht ist. Die Komik entsteht ausschließlich durch diesen Widerspruch.
Der Regieansatz
Die Regie behandelt jede Szene mit maximaler Ernsthaftigkeit. Kein Augenzwinkern, keine ironische Distanz.
Der Protagonist spielt nicht „lustig“. Er spielt Bedeutung.
Erst durch die nüchterne Auflösung wird sichtbar, wie überhöht die Inszenierung zuvor war. Das Publikum erkennt den Witz selbst, ohne Erklärung.
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