{"id":1021,"date":"2025-06-05T12:36:33","date_gmt":"2025-06-05T12:36:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graustich.com\/blog\/?p=1021"},"modified":"2025-06-11T13:52:56","modified_gmt":"2025-06-11T13:52:56","slug":"das-grosse-workshop-know-how","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graustich.com\/blog\/das-grosse-workshop-know-how.html","title":{"rendered":"Erfolgreiche Workshops: Das gro\u00dfe Workshop-Know How"},"content":{"rendered":"\n<p>Mein gesammeltes Workshopwissen aus \u00fcber 20 Jahren Erfahrung. Diverse Workshop-Formate, Seminare, Vortr\u00e4ge und Moderationen f\u00fcr Unternehmen oder Veranstaltungen. Heute, agiere ich meist gemeinsam mit Ina Kaiser in der Ausrichtung, Transformation und Gestaltung von Unternehmen. Insbesondere der Entwicklung der Identit\u00e4t, der Unternehmenskommunikation und der Markenatmosph\u00e4re, aber auch in den Themen Innovation und Zukunft. <br>Folgende Punkte f\u00fcr erfolgreiche Workshops habe ich f\u00fcr Euch zusammengetragen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>F\u00fcnf erste Regeln f\u00fcr deinen Workshop<\/li>\n\n\n\n<li>8 Punkte Checkliste: Wie gelingt mir ein guter Workshop?<\/li>\n\n\n\n<li>Wie aus Workshops Folgeprojekte entstehen?<\/li>\n\n\n\n<li>Kann ich was \u2013 oder bin ich noch gr\u00fcn?<\/li>\n\n\n\n<li>Drei kurze \u201eNo Go\u00b4s\u201c f\u00fcr Unternehmen: Wie man Workshops nicht macht.<\/li>\n\n\n\n<li>Wie man gl\u00fcckliche Workshops macht<\/li>\n\n\n\n<li>Workshopst\u00f6rer: Du wirst nie wieder Nein sagen!<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Der Workshop meines Lebens.<\/strong><br>Mit zitternder Stimme und kreidebleichem Gesicht stand ich vor acht Herren. Ein ziemlich unmotiviertes, mittelst\u00e4ndisches Unternehmen, dass gerade darauf wartete von mir durch einen <a href=\"https:\/\/www.graustich.com\/corporate-identity.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Corporate Identity Prozess<\/a>, im Rahmen meines ersten gro\u00dfen Workshops, gef\u00fchrt zu werden. Vor \u00fcber zwanzig Jahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich referierte, spielte Theater, pr\u00e4sentierte zahllose Projekte vor kleinem und gro\u00dfem Publikum. Aber nun? Eine Gruppe erwachsener Ingenieure, Betriebswirtschaftler und Marketingexperten zu einem guten Ergebnis zu f\u00fchren, f\u00fchlte sich an, wie das erste mal Sex zu haben. Nur schlimmer. Da man gleich mit einer ganzen Herde fertig werden musste und ich nicht wusste wo man zuerst hinfassen sollte. Dazu waren die Herrschaften ziemlich unmotiviert. Bis auf einer. Typ \u201estrenger Gro\u00dfvater\u201c. Er war nicht nur \u00fcbermotiviert, sondern stellte mein Tun schon nach dem ersten Satz in Frage: \u201eJa, Ja, Ja\u2026 K\u00f6nnen wir das nicht abk\u00fcrzen und gleich den Claim entwickeln? Habe da schon einige aufgeschrieben \u2013 Ich lese gleich mal 10 davon vor: We are a great\u2026\u201c. <br>Ich musste kurz laut werden. Mein forsches HALT, tat sogar mir ziemlich in Mark und Bein weh. <br>Ich erz\u00e4hlte ihm und dem Rest der &#8222;Herde&#8220;, dass wir zun\u00e4chst die Pferde satteln werden, bevor wir auf ihnen durchs Ziel reiten werden. Wir sollten Sie gut und sicher satteln \u2013 und zwar gemeinsam. Wir sollten den Weg bestimmen \u2013 und zwar gemeinsam. Wir sollten auf die langsamen Pferde achten und die schnellen in die richtige Richtung lotsen. Wir sollten zusammen das Ziel erarbeiten. Nicht einer sollte es definieren. Oder jeder durch sein eigenes Ziel st\u00fcrmen.<br>Zumindest war der alte Herr f\u00fcr einen Moment still.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich war zuvor oft dabei in solchen Workshops \u2013 meist als Schriftf\u00fchrer oder als M\u00e4dchen f\u00fcr alles. Heute nach gut 250 selbst gef\u00fchrten Workshops verstehe ich mein Handwerk. Ich gehe spielerisch in Situationen, kann improvisieren und bewege auch eine tr\u00e4ge Masse organisch zu einem guten Ergebnis. Es macht gro\u00dfen Spa\u00df mit Menschen zu arbeiten und sie zu einer Idee oder einem Fazit oder einem Produkt zu lotsen. Zu einem Ergebnis das Nachwirkungen zeigen soll und die Menschen und auch die Unternehmen ein St\u00fcck weit gedeihen l\u00e4sst. Ich mache auch Vortr\u00e4ge in Studentenklassen. Auch das hat seinen Reiz. Es ist einfach sehr interessant zu sehen, wenn sich Menschen vor deinen Augen entwickeln und etwas entwickeln. Das passiert sehr oft in Workshops.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch auf der anderen Seite sammelte ich ebenfalls meine Erfahrungen. Hatte selbst schlechte und gute Workshopleiter.&nbsp;Die einen kamen vom Fach, die anderen von der Rhetorik. Die Rhetorischen sind oft auch die, die genauso gut Staubsauger verkaufen oder am Hamburger Fischmarkt die Meute dazu bringen zu 5 Kg Fisch eine 1,80 m Yucca-Palme zu kaufen, obwohl sie mit dem Fahrrad da sind. Die fachlichen High End Perfomer nuscheln und haben Angst vor dem Auftraggeber. Doch viele sind sehr gut. Dann freue ich mich und wachse als Workshopteilnehmer \u00fcber mich hinaus.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit&nbsp;Graustich startete ich den Workshop meines Lebens. Moderiere mich heute durch den Tag und inspiriere hoffentlich viele Menschen durch meinen Output. Ich w\u00fcnsche mir eine Landschaft, die voll ist von Menschen die in anderen Menschen etwas entfachen. Menschen, die Teile ihres K\u00f6nnens vermitteln und somit in anderen Menschen eine neue Motivation anstiften. Und Menschen die aus diesem K\u00f6nnen Projekte starten, Firmen gr\u00fcnden und etwas gro\u00dfes oder kleines auf die Beine stellen. Oder einfach etwas f\u00fcr ihr Privatleben mitnehmen oder ihre Zukunft gestalten.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eIch kann niemanden etwas lehren, ich kann ihm nur helfen, es in sich zu entwickeln.\u201c Galileo Galilei<br><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Wenn ein Workshop gelingen soll, muss man f\u00fcr den&nbsp;Workshop-Ablauf gewisse Regeln beachten. Der Workshop ist im Gegensatz zum Frontalunterricht kein Format, in dem nach preu\u00dfischem Akt gelehrt wird, sondern bei dem im Zusammenspiel aller Parteien eine L\u00f6sung oder ein Projekt erarbeitet wird. Im besten Fall hat der Workshopteilnehmer immer das Gef\u00fchl, dass er die L\u00f6sung eigenst\u00e4ndig bzw. im Team erarbeitet hat, so das er Inhalte des Workshops in Zukunft selbst wiederholen kann. Hier sind deshalb erste 5 wichtige Regeln, die eine erfolgreiche Basis der gemeinschaftlichen Arbeit darstellen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"577\" src=\"https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/06254885-BE99-42FE-802C-1D2CADB78AD6_1_105_c-e1749127596992.jpeg\" alt=\"Workshop mit Corporate Identity Experte Ren\u00e9 G\u00f6tzenbrugger\" class=\"wp-image-1047\" srcset=\"https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/06254885-BE99-42FE-802C-1D2CADB78AD6_1_105_c-e1749127596992.jpeg 768w, https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/06254885-BE99-42FE-802C-1D2CADB78AD6_1_105_c-e1749127596992-300x225.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Workshop mit Corporate Identity Experte Ren\u00e9 G\u00f6tzenbrugger<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">5 erste Regeln f\u00fcr deinen Workshop<\/h2>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Regel 1<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Es gibt keine dummen Fragen oder Beitr\u00e4ge.<\/strong><br>Jeder darf fragen oder beitragen was er m\u00f6chte. So lange nicht ausdr\u00fccklich bestimmt wurde, dass Kommentare diskutiert oder bewertet werden sollen, sollte man peinlichst darauf achten, dass niemand in seinen Aussagen bewertet wird. Schon gar nicht pers\u00f6nlich. Beitr\u00e4ge wie: &#8222;Das habe ich Ihnen schon 100 mal gesagt&#8220;, oder &#8222;Das finde ich total bl\u00f6d&#8220;, geh\u00f6ren maximal in eine definierte Feedback Runde. Wenn \u00fcberhaupt. Wenn jedoch Aussagen oder Fragen nicht in den Kontext passen, sollte man diese neutral erkl\u00e4ren. Manchmal ist es nicht ganz einfach, denn in vielen Gruppen gibt es &#8222;Schlaumeier&#8220; oder &#8222;Stille Wasser&#8220;. Gerade da &#8222;Stille Wasser&#8220; sprichw\u00f6rtlich tief sind, gilt es sie nicht bei dem erstbesten Moment zu demotivieren. <br>Um &#8222;Schlaumeier&#8220; zu z\u00fcgeln bespricht man diese Regel vor dem Workshop und wiederholt sie wenn n\u00f6tig. Klar muss sein: Das Einzelergebnis f\u00fcr JEDEN Workshopteilnehmer liegt im Fokus des Ganzen. Jeder soll motiviert und mit einem pers\u00f6nlich positiven Ergebnis nach Hause gehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Regel 2<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Zeit ist nicht dehnbar und muss definiert sein.<\/strong><br>Definiere nicht nur die Zeit des Workshops, sondern unterteile die Gesamtzeit in definierte Zeit\/Inhaltsbl\u00f6cke. Bespreche im Vorfeld den Zeitplan und hole Dir das Einverst\u00e4ndnis der\/des Teilnehmer. Versuche mit einer Uhr auf dem Tisch zu arbeiten, um nicht abzuschweifen oder Dinge zu fokussieren, die evtl. nicht geplant waren. Ist es doch der Fall, dass ein Thema vertieft werden soll, da der Workshopteilnehmer hier besonderen Bedarf oder W\u00fcnsche hat, so teile ihm fr\u00fchstm\u00f6glich mit, dass weitere Punkte evtl. nicht mehr bearbeitet werden k\u00f6nnen. Und entscheide so mit dem Teilnehmer, ob der zu erarbeitende Zeitplan eingehalten werden soll, oder man sich um die neuen gew\u00fcnschten Belange k\u00fcmmern soll.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Regel 3<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Alle sind gleich. Alle haben die gleichen Rechte und Pflichten.<\/strong><br>Ein Workshop besteht meistens aus mehreren Personen. Mindestens jedoch aus zwei. Wichtig f\u00fcr den Erfolg und die eigene Zukunft des Workshopleiters ist es, dass sich jeder Einzelne als gleichwertigen Teil des Workshops wahrnimmt. Nur so ist ein erfolgreiches Ergebnis m\u00f6glich. Definiere Regeln die f\u00fcr alle gelten. Zum Beispiel das Thema Smartphone. In einer Gruppe sollte vor allem der Chef nicht abgelenkt sein von gesch\u00e4ftlichen oder privaten Dingen. Erwartet er oder jemand anderes jedoch einen wichtigen Anruf, sollte dies im Vorfeld gekl\u00e4rt und mit allen abgestimmt sein. Jede Ausnahme einer Person sollte gemeinschaftlich beschlossen werden. Ob beim Aufbau eines Workshops, bei Aktionen oder Hilfestellungen w\u00e4hrend des Workshops, oder beim Abbau und Aufr\u00e4umen \u2013 es gilt: Alle sind gleich!<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Regel 4<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Ein Gentle-Mann und Gentle-Frau schweigt und genie\u00dft.<\/strong><br>Normalerweise ein Ehrenkodex. Alles was innerhalb des Workshops gemacht oder gesagt wird bleibt in diesem Kreis. Hierbei geht es noch nicht einmal um Betriebsgeheimnisse, sondern um ein famili\u00e4res Gef\u00fchl. Dieser Kodex dient dazu, den Workshop zu einem kreativen aber auch sicheren Raum zu machen, ohne jegliche \u00c4ngste und Bef\u00fcrchtungen vor der Zukunft oder &#8222;Just in Time&#8220; ausgelacht zu werden. Ein \u201eangstfreier\u201c Raum verhilft den Teilnehmern, Vorurteile, Bef\u00fcrchtungen und \u00c4ngste zu nehmen. Oftmals \u00e4u\u00dfern sich diese \u00c4ngste in Blockaden, die ein nachhaltiges Ergebnis verhindern.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Regel 5<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Jeder darf ausreden, aber nicht so lange er will.<\/strong><br>Eine Grundlage der Kommunikation ist, dass man den Gegen\u00fcber ausreden l\u00e4sst, zuh\u00f6rt und dann konkret auf diese Fragestellung, Meinung oder Bef\u00fcrchtung eingeht. Wenn man auf diese Regel nicht achtet, als Workshopleiter selbst st\u00e4ndig anderen ins Wort f\u00e4llt oder andere dies tun, wird ein Workshop schnell nur noch Ort f\u00fcr die Dominanten und Lauten. Diese Grundregel ist enorm wichtig, um alle gleicherma\u00dfen an der Kommunikation oder dem Tun zu beteiligen.<br>Dennoch gilt nat\u00fcrlich, dass sich jeder kurz halten soll und nicht die &#8222;ollen Kamellen&#8220; der Urgro\u00dfeltern auspackt, oder ohne Punkt und Komma pl\u00f6tzlich Sidestories referiert. Als Workshopleiter darf man in diesem Falle das Gespr\u00e4ch reinigen. Unterbrechen Sie den Redner und weisen sie h\u00f6flich darauf hin, das er seine Frage oder seinen Inhalt pr\u00e4gnant und kurz zusammenfassen soll, um den Zeitfaden nicht aus den Augen zu verlieren.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"683\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/D1AA2F34-9114-4274-B97E-08013D671B6F_1_105_c-683x1024.jpeg\" alt=\"Ina Kaiser, Expertin f\u00fcr Identit\u00e4tsentwicklung und Markenatmosph\u00e4re\" class=\"wp-image-1051\" srcset=\"https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/D1AA2F34-9114-4274-B97E-08013D671B6F_1_105_c-683x1024.jpeg 683w, https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/D1AA2F34-9114-4274-B97E-08013D671B6F_1_105_c-200x300.jpeg 200w, https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/D1AA2F34-9114-4274-B97E-08013D671B6F_1_105_c.jpeg 724w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ina Kaiser, Expertin f\u00fcr Identit\u00e4tsentwicklung im Workshop zur Bestimmung der Markenatmosph\u00e4re<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Kennst Du noch weitere wichtige Verhaltensregeln? Immer gerne kommentieren! <br>Der Workshopleiter tr\u00e4gt einen wesentlichen Anteil zu einen gelungenen Workshop bei. Mit seinen Vorbereitungen, legt der Coach bereits wichtige Grundlagen, die \u00fcber Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Deshalb geht es weiter, mit meiner 8 Punkte Checkliste um einen Workshop gut vorzubereiten:<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br>8 Punkte Checkliste: Wie gelingt mir ein guter Workshop?<\/h2>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>1. Ziel und Zweck ermitteln<\/strong><br>Was ist Ziel und Zweck des Workshops? Um die Antwort auf diese Frage zu bekommen muss man in zwei Richtungen denken. Was kann ich in der vorgesehenen Zeit vermitteln und\/oder was erwartet der Kunde. Erstes h\u00e4ngt vom eigenen K\u00f6nnen ab. Dies muss klar formuliert sein, dann entstehen bereits keine falschen Erwartungen. Zweites kann man in einem Gespr\u00e4ch kl\u00e4ren. Welche Ziele verfolgt mein Teilnehmer und warum macht er den Workshop \u00fcberhaupt. Ist es \u201ejust for fun\u201c zur Unterhaltung oder h\u00e4ngen davon wichtige Weichenstellungen in seinem Unternehmen ab. Will er seine Mitarbeiter schulen, motivieren, sensibilisieren?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Zielgruppe erfassen<\/strong><br>Mit wem habe ich da eigentlich zu tun? Welche Menschen sind an dem Workshop beteiligt und welche F\u00e4higkeiten besitzen sie? Ist dies g\u00e4nzlich unbekannt, sollte man sich \u201eschlau machen\u201c \u00fcber den Teilnehmer oder die Zusammensetzung der Teilnehmer. Zumindest damit man eine grobe Orientierung bekommt oder man sensibel Vorbereitungen treffen kann. Denn was hilft ein Software-Workshop mit drei Profis und einem Anf\u00e4nger?! Oder wie bekommt man zum Beispiel Politiker in einem Workshop geb\u00e4ndigt, die aus unterschiedlicher Parteien zusammengestellt werden? Ein Gemeinderat, die Gesch\u00e4ftsbereichsleitung eines Rathauses, die sich dann eventuell durch politische Differenzen in die Haare bekommen k\u00f6nnten. Ein Chef, der permanent am N\u00f6rgeln sein wird. Zwei Vertriebsleiter, die schon lange Streit miteinander haben. Nicht das dies so ist, aber Schwingungen k\u00f6nnen im Vorfeld besser abgefedert werden, wenn man darauf vorbereitet ist. Auf Zielgruppen und Personen und deren F\u00e4higkeiten als auch deren Verhalten.  <br><br>Wird man von einem Unternehmen beauftragt, ein bestimmtes Ergebnis zu erarbeiten, kann dem Auftraggeber die Fragen gestellt werden, mit welchem Team er sein Ziel am besten erreichen kann. Bei dieser Frage gibt es keine pauschale Antwort, aber man kann empfehlen, dass Personen mit unterschiedlichen Blickwinkel, Erfahrung, Herkunft und Geschlecht sehr n\u00fctzlich sein k\u00f6nnen. Nat\u00fcrlich sollten Personen, die weder zur Demographie noch zur Zielgruppe der Workshopergebnisse passen, keine tragenden Rollen am Workshop spielen. Diskutiere dies nach besten Gewissen aus und denke daran was die potentiellen Teilnehmer positives, als auch kontr\u00e4res, zum Workshop beisteuern k\u00f6nnen. Vergewissere dich nach besten M\u00f6glichkeiten ob Schwingungen im Team vorhanden sind, wer die Entscheider und die Multiplikatoren sind bzw. sein k\u00f6nnten. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Ergebnis klar definieren<\/strong><br>Welches Ergebnis soll mit dem Workshop erreicht werden? Was soll am Ende der Stunde, des halben Tages oder der zwei Tage als Ergebnis vorliegen?<br>Ist dieses Ziel erst einmal definiert, m\u00fcssen sie diesem auch unbedingt treu bleiben!<br>Oftmals ist vielen Teilnehmern oder Auftraggebern im Vorfeld das Ergebnis selbst nicht klar und man kann helfen dies zu formulieren oder gemeinsam zu definieren.<br>Vereinbare das Ergebnis im Vorfeld m\u00fcndlich und schriftlich und auch noch einmal direkt vor dem Workshop! Auch w\u00e4hrend des Workshops kannst Du immer wieder das Ergebnis vor Augen f\u00fchren. Somit kannst Du vor allem auch die Zeit im Auge behalten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4. Abl\u00e4ufe skizzieren, Roadmap festhalten.<\/strong><br>Der Workshopleiter sollte die Abl\u00e4ufe des Workshops gut definieren. Es sollte eventuell auch mehrere Abl\u00e4ufe geben, um bei der Vertiefung in manchen Phasen die kommenden Phasen anpassen zu k\u00f6nnen. Somit steht jedoch fest, das man den Workshop in Phasen einteilen sollte. Empfohlen werden meist 2 Schulstunden Bl\u00f6cke ( 2x 45 min.) am St\u00fcck mit einer Pause danach. Bei 4 Bl\u00f6cken vormittags und 4 Bl\u00f6cken Nachmittags erzielt man ein Tagespensum von 8 h inklusive kurzer Pausen und einer l\u00e4ngeren Mittagspause. <\/p>\n\n\n\n<p>Man Startet mit einer Vorstellungsrunde, den Workshopregeln und dem gemeinsamen Abnicken des Workshopzieles und dem anvisierten Ergebnis. Dann kann es auch losgehen. Gut ist es, wenn man nach den Phasen immer wieder zusammenfasst, was in dem letzten Block passiert ist. Somit hat man auch ein Werkzeug um sich selbst zu kontrollieren, ob die anvisierten Ziele auch erreicht wurden. Der Workshopablauf kann nat\u00fcrlich f\u00fcr alle sichtbar in einem schriftlichen Dokument dargestellt werden und bereits vorab ausgeh\u00e4ndigt werden. Wie ein Event-Programm.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5. Vorbereitungen Vorbereiten<\/strong><br>Was muss man vorbereiten um die Ziele und Ergebnisse zu liefern? Materialien, Werkstoffe, Werkzeuge, Informationen, Handouts, Stifte\u2026 Vor allem wenn es mehrere \u201eLeiter\u201c gibt, sollte man sich gut abstimmen, wer was mitbringt und wof\u00fcr man was braucht und auch wer welche Reden h\u00e4lt.<br>Bei manchen Workshops m\u00fcssen auch die Workshopteilnehmer Materialien vorbereiten und mitbringen \u2013 dies kann auch mal nur ein Blatt Papier und ein Stift sein. Dies gilt es klar zu kommunizieren und gegebenenfalls f\u00fcr ein Notfallprogramm zu sorgen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>6. Probleme durchspielen<br><\/strong>Was gef\u00e4hrdet den Erfolg des Workshops? Potentielle Risiken sollten angedacht werden und Wege daraus in der Hinterhand gehalten werden. Nicht nur als Workshopleiter oftmals auch im Vorgespr\u00e4ch mit dem Teilnehmer oder dem Auftraggeber kann \u00fcber risikoreiche Themen oder Projekte im Vorfeld gesprochen werden und Notl\u00f6sungen definiert werden. Insbesondere Faktoren die zu Problemen w\u00e4hrend des Workshops f\u00fchren k\u00f6nnen und dem Auftraggeber bereits bekannt sind. Wie konflikttr\u00e4chtige Teilnehmer oder Wissenstand der Teilnehmer als auch Wettersituationen oder einfach die k\u00f6rperliche und psychische Verfassung von Teilnehmern. Ein Ersatz \u2013 \u201ePlan B\u201c ist also immer gut und zeigt im Fall der F\u00e4lle, das der Workshopleiter seinen Job versteht.<br>Wichtig ist, das man sich das Einverst\u00e4ndnis f\u00fcr \u201ePlan B\u201c auch einholt, bevor man diesen Weg ad Hoc geht und sich dadurch eventuell vom eigentlichen Ziel entfernt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>7. Fazit ziehen, Feedback abholen<\/strong><br>Zum Schluss sollte man die getane Arbeit noch einmal betrachten, zusammenfassen und ein gemeinsames Fazit ziehen. Anschlie\u00dfend darf man sich auch gerne ein Feedback abholen und eventuell neue Fragen oder Themen schon in einem neuen Workshop andeuten und dem Teilnehmer Interessantes mit auf dem Weg geben: Denn nach dem Workshop ist vor dem Workshop! <br><strong><br>8. Rahmenbedingungen<br><\/strong>Mit Rahmenbedingungen versteht sich die Festlegung aller Punkte, die wichtig sind damit beide Parteien zusammentreffen k\u00f6nnen und den Workshop auch abhalten k\u00f6nnen. Hierzu z\u00e4hlen: die Vorraussetzungen f\u00fcr den Teilnehmer als auch die Festlegung von: Veranstaltungsort, Anfangs- und Endzeiten, ben\u00f6tigte Infrastruktur, Verpflegung, Materialien, Kleidung, Werkzeug, \u2026.<br>Hinzu kommt die Festlegung, in welcher Art und Weise miteinander Umgegangen wird. Kl\u00e4re deshalb gleich zu beginn die&nbsp;<a href=\"https:\/\/workshoppersblog.wordpress.com\/2017\/07\/04\/5-wichtige-workshopregeln\/\">Verhaltensregeln w\u00e4hrend des Workshops<\/a>. Dies ist vor allem dann n\u00f6tig, wenn Diskussionen entstehen sollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit diesem 8 Punkte Plan sollte nichts mehr schiefgehen! Oder gibt es noch weitere Dinge, die zu ber\u00fccksichtigen sind?<br>Hat man alles gut gemacht, sich Sympathien erarbeitet und ein gutes Feedback erzeugt, kann man an Folgeprojekte denken, um den Workshop zu einem Start einer lang anhaltenden Gesch\u00e4ftsverbindung zu formen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/2C1F4D9F-D276-4104-8272-957D3D112DB3_1_105_c.jpeg\" alt=\"Workshop zur Entwicklung einer Markenatmosph\u00e4re in der Agentur Graustich im Rahmen einer Identit\u00e4tsentwicklung mit Ina Kaiser und Ren\u00e9 G\u00f6tzenbrugger\" class=\"wp-image-1049\" srcset=\"https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/2C1F4D9F-D276-4104-8272-957D3D112DB3_1_105_c.jpeg 768w, https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/2C1F4D9F-D276-4104-8272-957D3D112DB3_1_105_c-225x300.jpeg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Workshop zur Entwicklung einer Markenatmosph\u00e4re in der Agentur Graustich im Rahmen einer Identit\u00e4tsentwicklung mit Ina Kaiser und Ren\u00e9 G\u00f6tzenbrugger<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie aus Workshops Folgeprojekte entstehen?<\/h2>\n\n\n\n<p><em>Ein gemeinsamer Workshop ist oftmals eine ideale Grundlage um Vertrauen und somit eine Partnerschaft zu starten. Im besten Fall erobert man die Herzen und generiert Fans oder Kunden.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Sicher kennst Du Vortr\u00e4ge von Keynote-Sprechern, die am Ende noch auf ihr neuestes Buch verweisen. Sie folgen der Theorie, da\u00df in dem Moment nach einem Vortrag, eine subjektive Situations-Sympathie herrsch, bei der man leichter verkaufen kann als \u00fcber andere Ma\u00dfnahmen. Diese Situations-Sympathie entsteht tats\u00e4chlich nach solchen gemeinsamen Erlebnissen: Und man kann sein Kapital daraus schlagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Um aus einem Workshop nachhaltige Folgeprojekte zu generieren, h\u00e4ngt letztendlich von der Zufriedenheit des oder der Teilnehmer ab und somit von der Qualit\u00e4t der Workshop Ergebnisse. Hast man seinen Workshop perfekt strukturiert und alles lief reibungslos und dennoch hast man das Gef\u00fchl von leichter Unzufriedenheit der Kunden? Dann sollte man sich Gewissheit \u00fcber etwaige Kritikpunkte verschaffen. Um die Zufriedenheit zu pr\u00fcfen und um Folgeprojekte anzusto\u00dfen, muss man in Erfahrung bringen, ob alles richtig gemacht wurde. Hierf\u00fcr ben\u00f6tigt man zun\u00e4chst Feedback.<br>Doch oftmals trauen sich Menschen nicht 100% die Wahrheit zu \u00e4u\u00dfern. Bei Einzelpersonen kann man um ein \u2013 anonymes und kostenfreies Feedback per&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.google.de\/intl\/de\/forms\/about\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Googleumfrage<\/a>&nbsp;bitten. Bei Gruppen ist ein Kurz-Fragebogen eine gute Methode, um an Feedback zu kommen. Damit kann man auf alle F\u00e4lle etwas lernen, was man beim n\u00e4chsten mal besser machen kann und man kann das Feedback evtl. auch f\u00fcr die eigne Kommunikation als Testimonials nutzen. Aber auch eine m\u00fcndliche Abfrage sollte nicht fehlen. Das gibt dem Gegen\u00fcber das Gef\u00fchl, da\u00df man sich um sie oder ihn und das Ergebnis sorgt.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr einen Verkauf von anschlie\u00dfenden Workshops, Produkten oder Dienstleistungen sollte es einen sogenannten Follow-Up Plan geben. Zufriedene Kunden wollen meistens das Erlernte vertiefen, oder in der Produktwelt konsumieren. Gibt man zum Beispiel einen Kunst-Workshop, dann kann man auf seine Galerie oder Etsy Kanal verweisen, in der Gem\u00e4lde zum Erwerb bereitstehen. Oder der Hinweis Auftragsarbeiten zu bestellen, auf weitere Workshops, auf den Newsletter den man auf der Webseite abonnieren kann, oder aber auch nur auf ein Social-Media Profil. Die Situations-Sympathie sollte man dabei nutzen! <br>Viele werden Ad-Hoc sogar aus einem &#8222;Bauchladen&#8220; Dinge konsumieren \u2013 aus reiner Sympathie oder als Souvenir, oder auch weil sie sich f\u00fcr das Thema interessieren und es vertiefen m\u00f6chten. So habe zum Beispiel ich in meinen Innovations- oder Zukunftsworkshops immer den Hinweis zu meinem Buch &#8222;Innovation! Praxisguide&#8220; dabei (<a href=\"https:\/\/www.hanser-fachbuch.de\/fachbuch\/artikel\/9783446476615\">Hier einen Blick darauf werfen<\/a>) und bei meinen Identit\u00e4tsworkshops den Hinweis zu meinem Podcast &#8222;The Art of Branding&#8220; (<a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/show\/74Gy9ewWJX9dr1Xhc7iaJE?si=f0eb5f21a1fa42a9\">Hier gehts zum Podcast<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p>Doch neben dem gl\u00fccklichen Erstmoment gibt es noch viel mehr. Mit einem Follow-Up Plan startet man noch nachhaltiger durch. Mit diesem Plan entwickelt man eine gesamte Roadmap. Im Kern eine Customer Journey, die klar aufzeigt, welche potentiellen Dinge man den Teilnehmern verkaufen kann und wann der ideale Zeitpunkt daf\u00fcr sein k\u00f6nnte.<br>Wann man zum Beispiel eine pers\u00f6nliche Email mit einem gemeinsamen Foto vom Workshop sendet, eine pers\u00f6nliche Postkarte zum Geburtstag schickt oder einem kurzen und netten Anruf nach genau einem Jahr\u2026 Hierzu ben\u00f6tigst man zun\u00e4chst Daten und einen Plan, was im Rahmen dieser Aktion &#8222;verkauft&#8220; oder einfach nur kommuniziert (bewerben) werden soll.<br>Daf\u00fcr solltest man auch immer passende Kommunikationsmedien vorbereitet haben. Flyer, Newsletter, Webseite, Social Media, Blog\u2026 etc.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurz zusammengefasst:<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>&nbsp;Zufriedenheit feststellen.<\/li>\n\n\n\n<li>Hinweise auf Produkte und Dienstleistungen direkt nach den Workshop. Kommunikationsmedien austeilen oder darauf hinweisen.<\/li>\n\n\n\n<li>Follow Up Plan mit Daten und Produkte die zum Kunden passen erstellen.<\/li>\n\n\n\n<li>Terminierte Kontaktaufnahme.<\/li>\n\n\n\n<li>Verweis auf aktuelle, neue und kommende Produkte.<\/li>\n\n\n\n<li>Digitale Medien sch\u00e4rfen.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Hast man all diese Dinge im Griff, wird nach dem Workshop der Anschlussverkauf spielend gelingen. Wenn Du schon Profi bist: Wie generierst Du aktiv Folgeprojekte? Bist du dir unsicher ob du \u00fcberhaupt Workshops geben kannst? Eine kleiner Leitfaden folgt, der dir hilft festzustellen ob du Potential hast.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"577\" src=\"https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/7305D07D-97B7-4D37-8715-763FB1604806_1_105_c-e1749127727501.jpeg\" alt=\"Seminar mit Experte f\u00fcr Innovation und Identit\u00e4t Ren\u00e9 G\u00f6tzenbrugger\" class=\"wp-image-1048\" srcset=\"https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/7305D07D-97B7-4D37-8715-763FB1604806_1_105_c-e1749127727501.jpeg 768w, https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/7305D07D-97B7-4D37-8715-763FB1604806_1_105_c-e1749127727501-300x225.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Seminar mit Experte f\u00fcr Innovation und Identit\u00e4t Ren\u00e9 G\u00f6tzenbrugger<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kann ich was \u2013 oder bin ich noch gr\u00fcn?<\/h2>\n\n\n\n<p>Wer Lust hat ebenfalls Workshops zu geben, aber nicht weis ob sein K\u00f6nnen daf\u00fcr ausreicht bekommt hier ein paar Hinweise? Welche Qualifikation ben\u00f6tigt man also um Workshops zu geben?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein klares und verst\u00e4ndliches Ziel muss man formulieren k\u00f6nnen.<\/strong><br>Zun\u00e4chst ist es wichtig, da\u00df man das Workshop-Ziel klar definieren kann. Hier d\u00fcrfen auf jeden Fall keine Versprechungen fallen, die unwahr sind. Spricht man also von einer Obstschale aus Holz, in einem 3 st\u00fcndigen Drechsel Workshop, sollte das Ergebnis dem entsprechen, was man angek\u00fcndigt hat. <br>Mein Workshop zur Identit\u00e4tsentwicklung verspricht zum Beispiel die gesamte Grundlage der Brand DNA in einem Tag.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ich kann doch gar nichts?!<\/strong><br>Die Messlatte h\u00e4ngt oft hoch. Vor allem im eigenen Kopf. Jedoch geht es bei einem Workshop nicht nur darum Expertenwissen h\u00f6chster G\u00fcte zu vermitteln. Oftmals geht es nur darum, Dinge die man selbst erlernt hat, einer Zielgruppe weiterzugeben, die noch an ihrem pers\u00f6nlichen Nullpunkt bez\u00fcglich dieser Thematik steht. Man sollte also sein eigenes Wissen auf einer Skala bewerten. Geht man zum Beispiel von einem Buchhaltungsworkshop aus, kann man sich fragen was man einer bestimmten Zielgruppe beibringen kann, dass man als \u201eErfahrung\u201c oder \u201eKnow How\u201c bezeichnen kann. Ich w\u00fcrde mich zum Beispiel als Experte bezeichnen um Innovationen zu entwickeln, Zukunft zu ermitteln oder Identit\u00e4ten zu erschaffen. Einsteiger w\u00e4re ich bei dem Thema vegane Ern\u00e4hrung, Tennis dagegen k\u00f6nnte ich schon Fortgeschrittene anleiten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Keine Angst vor Profis<\/strong><br>Die wahrheitsgem\u00e4\u00dfe Darstellung des Workshop Zieles und die eigene Einsch\u00e4tzung wird dazu f\u00fchren, das sich die richtigen Teilnehmer bei der Auswahl zu den Workshops melden werden. Somit bekommt man Anmeldungen oder eben keine. Profis werden sehr schnell anhand der Sprache feststellen ob es zu low ist. Deshalb versuche nicht mit einer Sprache zu arbeiten die du selbst kaum verstehst um andere zu beeindrucken. Sonst wirkt es nicht authentisch und die falschen Teilnehmer werden sich anmelden. <\/p>\n\n\n\n<p>Zusammengefasst:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Kann ich ein klares Workshop Ziel formulieren?<\/li>\n\n\n\n<li>Habe ich in einem Bereich Erfahrung gesammelt und gibt es \u00fcberhaupt Zielgruppen die von dieser Erfahrung profitieren k\u00f6nnen? Wenn ja, welches Level ist das, und was ist genau das, was ich dieser Zielgruppe beibringen kann.<\/li>\n\n\n\n<li>Kann ich diese Zielgruppe klar formulieren, die sich wahrscheinlich f\u00fcr mein Ziel interessiert? Was sind die Learnings und die Benefits?<\/li>\n\n\n\n<li>Eine wahrheitsgem\u00e4\u00dfe Darstellung reguliert die Nachfrage!<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p><em>In Unternehmen werden oft Meetings und auch Workshops abgehalten. Doch oft laufen diese Workshops ins Leere, da ein paar einfach Dinge nicht beachtet werden. Das f\u00fchrt oft zu eine Antihaltung in Unternehmen zu Workshops. Daf\u00fcr habe ich ein paar Tipps, mit ein paar Anekdoten um Fehler zu vermeiden.<\/em><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/F776BA32-513E-46A7-B63B-05F41B6511B8_1_105_c.jpeg\" alt=\"Ina Kaiser entwickelt Markenatmosph\u00e4re im Rahmen von Workshops\" class=\"wp-image-1050\" srcset=\"https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/F776BA32-513E-46A7-B63B-05F41B6511B8_1_105_c.jpeg 768w, https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/F776BA32-513E-46A7-B63B-05F41B6511B8_1_105_c-225x300.jpeg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ina Kaiser entwickelt in der Agentur Graustich Markenatmosph\u00e4re im Rahmen von Workshops<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3 kurze \u201eNo Go\u00b4s\u201c f\u00fcr Unternehmen: Wie man Workshops nicht macht.<\/h2>\n\n\n\n<p>Im Grunde lassen sich innerhalb von Unternehmensworkshops folgende Schwerpunkte definieren: Die Entwicklung eines Produkts oder einer Dienstleistung, die Entwicklung eines Konzepts oder einer Strategie, f\u00fcr die L\u00f6sung eines Problems oder zur Verbesserung der Zusammenarbeit innerhalb eines Teams. F\u00fcr alle gilt das Gleiche: Um den eigenen Tellerrand so gut wie m\u00f6glich im Auge zu behalten und gleichzeitig weit m\u00f6glichst zu verlassen, um weitgehend das beste Ergebnis zu provozieren, sollte man einiges vermeiden. Hier 3 kurze Tipps und Anekdoten.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>1. Zuhause ists am sch\u00f6nsten! Hier haben wir doch alles!<\/strong><\/h5>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>Raus aus der Komfortzone! <\/strong><br>Je wichtiger der Workshop f\u00fcr das Unternehmen ist, desto weiter sollte er vom Unternehmen entfernt sein. Alltag raus! Die gewohnte Umgebung sollte verlassen werden um den Kopf frei von den alltags-operativen Aufgaben zu bekommen. Ist man zu nahe an seiner gewohnten Umgebung, ist die Gefahr gro\u00df, dass ein Anruf, eine Person, eine Aufgabe aus dem Unternehmen \u201eaufschl\u00e4gt\u201c und den gesamten Workshop st\u00f6rt. Diese St\u00f6rfaktoren k\u00f6nnen im schlechtesten Fall Unruhe in den laufenden Workshop bringen, Diskussionen \u00fcber wichtige Entscheidungen unterbrechen, oder die Konzentration unterbinden.<br>In meinen Workshops m\u00fcssen auch Smartphones oder andere mobile Ger\u00e4te abgegeben werden. Wenn einer beginnt auf seinem Smartphone Mails zu lesen, steckt das die andere wie ein Lauffeuer an. Und die Gesamtkonzentration des Workshops ist gest\u00f6rt. Das darunter das Ergebnis leidet oder leiden kann, ist leider viel zu oft der Fall.<br>Neben St\u00f6rfaktoren gibt es aber auch \u201eSt\u00f6rer\u201c die mit Absicht eingebaut werden. Um die Komfortzone zu verlassen ist ein Workshop im stehen, im freien oder sogar in ungewohnten Umgebungen \u00e4u\u00dferst interessant. Den verr\u00fccktesten Workshop hatte ich selbst in einem Auto. Wir waren zu f\u00fcnft in einem VW Polo und haben w\u00e4hrend der Fahrt die Decke des Autos mit Bildern und Texten bearbeitet. Impressionen haben wir uns w\u00e4hrend der Fahrt und an definierten Stationen geholt. Das war enorm kreativ. Out of the Box kam inside the Car.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>2. Alles aus dem FF \u2013 Easy Going \u2013 Immer locker bleiben<\/strong><\/h5>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>Wer relaxed ist, ist m\u00fcde. Und m\u00fcde Menschen sind im Workshop anders!<\/strong><br>Ohne einen gut vorbereiteten Workshop und ohne klare Ziele kann sich ein Workshop schnell \u201ef\u00fcr die Katz\u201c entpuppen. Ein Workshopleiter der unorganisiert wirkt und kein Interesse an einem koordinierten Ablauf hat, sollte gemieden werden. Haben Sie einen Tagesablauf bekommen? Wer sich an einer Checkliste orientiert, hat schon eine sehr gute Basis um ideal vorbereitet einen Workshop durchdacht zu haben. Wer es dann noch beherrscht, dem Workshop eine dramaturgische Gesamtdynamik zu geben, wird auch noch daf\u00fcr sorgen das das Publikum aufmerksam interessiert sein wird, die Ergebnisse zu forcieren. \u201eVor allem der Start eines Workshops sollte alle wach r\u00fctteln. Brandreden oder Motivationsreden ben\u00f6tigt man dabei nicht unbedingt, aber zumindest ein auflockernder oder stimmungsvoller Ansto\u00df hilft f\u00fcr einen agilen Auftakt. Mit sogenannten Warm-Ups, bekommt man auch Bewegung in die Gruppe und wei\u00df sehr schnell, welche Personen wie agieren.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<h5 class=\"wp-block-heading\">3. Wir sind ein eingeschworenes Team und so soll es auch bleiben<\/h5>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>Alte Lumpen schmieren nur. Fremde Besen kehren gut.<br><\/strong>Wer selbst, aus dem eigenen Unternehmen heraus moderiert, geht Gefahr Schiffbruch zu erleiden. Wer keine Hilfe von einem externen Moderatoren einfordert, wird sich in den Workshops mit den Menschen umgeben, die auch sonst die Zepter in der Hand haben. Leitet also der Chef den Workshop, k\u00f6nnen viele Parameter dazu f\u00fchren, dass der Workshop aktiv, bzw. \u201eunter dem Tisch\u201c boykottiert werden und\/oder aus Angst vor falschen Antworten kaum brauchbare Beitr\u00e4ge erfolgen. Ist der Chef zus\u00e4tzlich mit dem ein oder anderen Mitarbeiter im Disput, sind schnell mehrere Totalausf\u00e4lle oder sogar Kompetenzgerangel auf Seite der Workshopteilnehmer zu verzeichnen. Ich kenne Unternehmen die mich buchen, obwohl der Chef als Carismatiker das auch alleine k\u00f6nnte, da er der Meinung ist, diese Neutralit\u00e4t f\u00fchrt zu anderen Ergebnissen als wenn er sein Team f\u00fchrt. <br>Ich war als Vertreter der Markenagentur in einem Unternehmenstermin dabei, als der Marketingleiter selbst den Marketingworkshop leiten wollte. Bereits nach 15 Minuten verlie\u00df der Vertriebsleiter den Raum, weil ein alter Streit bei der Vorstellung des Selben eskalierte \u2013 Man war sich nicht einig, wer die Fehler im afrikanischen Vertriebsraum gemacht hatte und somit ein gro\u00dfes Loch in den Umsatz vor 6 Jahren gerissen hatte. Ein externer Moderator w\u00e4re niemals auf dieses Thema gekommen, da er davon nichts gewusst h\u00e4tte und er auch solche Diskussionen vermieden h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n<p>Kennt Ihr weitere Anekdoten wie Workshops zerst\u00f6rt wurden? <br>Nat\u00fcrlich sind das wichtige Hinweise was man besser nicht tun sollte, aber habt ihr schon dar\u00fcber nachgedacht wie man Workshops anders machen kann? Ich habe da ein paar Punkte f\u00fcr Euch.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/ABC677B9-EC56-4AEF-910D-2B711CC9CCF8_1_105_c-1024x683.jpeg\" alt=\"Workshop W\u00e4nde zur Visualisierung von Ideen: Immer noch ungeschlagen.\" class=\"wp-image-1054\" srcset=\"https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/ABC677B9-EC56-4AEF-910D-2B711CC9CCF8_1_105_c-1024x683.jpeg 1024w, https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/ABC677B9-EC56-4AEF-910D-2B711CC9CCF8_1_105_c-300x200.jpeg 300w, https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/ABC677B9-EC56-4AEF-910D-2B711CC9CCF8_1_105_c-768x512.jpeg 768w, https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/ABC677B9-EC56-4AEF-910D-2B711CC9CCF8_1_105_c-978x652.jpeg 978w, https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/ABC677B9-EC56-4AEF-910D-2B711CC9CCF8_1_105_c.jpeg 1086w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Workshop W\u00e4nde zur Visualisierung von Ideen: Immer noch ungeschlagen \u00fcbersichtlich und kommunikativ. <\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie man gl\u00fcckliche Workshops macht<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Wie man richtig Billard spielt&nbsp;<\/strong><br>Wir kennen es alle. Du hast den Match-Ball beim Billard Spiel, aber der Tisch steht zu nahe an der Wand, genau an der Stelle an der Du den Ball spielen m\u00f6chtest. Man verkrampft, h\u00e4lt den K\u00f6 falsch, rutscht ab, \u2026<br>Selbst wenn man noch so viele Anleitungen gelesen hat und ge\u00fcbt ist, wird man nicht richtig Billard spielen k\u00f6nnen, wenn der Tisch zu nahe an der Wand steht! Dieses \u00fcbertragene Bild gilt es in Deinem Workshop zu vermeiden. Dinge m\u00fcssen richtig sortiert und positioniert werden, damit aus einem Event kein Frust wird und die Zeit verschwendet ist. Achte also darauf das du auf gewohnten Terrain agierst. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Rad wurde bereits vor mehr als 1000 Jahren erfunden<br><\/strong>Wenn du mit einem Workshop ein Problem L\u00f6sen musst, hat jemand wahrscheinlich schon eine L\u00f6sung erfunden. Willst du mit deinen Workshopteilnehmern eine besondere Kreation entwickeln, gibt es daf\u00fcr sicher schon eine Anleitung im Netz, bei KI-Tools, Youtube oder auf einem Blog oder es gibt daf\u00fcr schon 1001 B\u00fccher. Damit ein Workshop wirklich ein Happy Workshop wird, der einen echten Mehrwert liefert, sollte man seinen Besuchern etwas erm\u00f6glichen, das ein Video, ein Buch oder sonst eine Anleitung nicht \u00fcbermitteln kann. Etwas was sie mit nachhause nehmen und mit stolz dar\u00fcber sprechen werden. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie mache ich Happy Workshops?<br><\/strong>Dies beginnt bei bereits beschriebener Sortierung und Positionierung des Workshops. Nat\u00fcrlich ist immer hilfreich wenn man diesen Beitrag grundlegend beachtet. Doch nach diesen Punkten habe ich meinen Teilnehmern noch nichts mitgegeben, das andere Medien und Workshopleiter auch leisten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sei einzigartig: Eine Pers\u00f6nlichkeit<\/strong><br>Bei einzigartigen Individuen kann man auch von einer Marke sprechen. Marken polarisieren und sind dadurch einzigartig. Damit k\u00f6nnen 50% nichts anfangen, daf\u00fcr werden Dich andere 50% lieben. Diese \u201eLiebe\u201c zahlt sich meistens in eine Begeisterung und Fangemeinde aus. Indem man Workshopteilnehmer an seinem Leben, Erfahrungen, Anekdoten, Wissen, und pers\u00f6nlichem teilnehmen l\u00e4sst, baut man schnell eine pers\u00f6nliche Bindung auf, die andere Medien nur schwer darstellen k\u00f6nnen. Empathie. Aber verliere nie den Fokus aus den Augen warum deine Teilnehmer bei Dir sind!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was Du hast, bist Du &nbsp;<\/strong><br>Zeige was du hast und ich sage dir wer du bist. Je mehr Gegenst\u00e4nde Du aus dem Hut zauberst und Du deinem Gegen\u00fcber das Gef\u00fchl gibst das diese Einblicke exklusiv sind, desto n\u00e4her wird die Bindung zu Deinen Workshopteilnehmern. Exklusivit\u00e4t bedeutet auch oft \u201eGeschichten\u201c die der Teilnehmer mit nach Hause nehmen kann und dann von diesen wunderbaren Ereignissen weiter erz\u00e4hlt. Verschie\u00dfe aber nicht dein gesamtes Pulver auf einmal. Erz\u00e4hle evtl. von \u201edem n\u00e4chsten Mal\u201c bei dem du dann eine Besonderheit zeigen wirst.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zeit ist Geld, aber auch wertvoll<\/strong><br>Videos sind nach eine bestimmten Zeit vorbei. Auch lange Videos sind anstrengend. Wer schaut schon gerne ein Erkl\u00e4r-Video das l\u00e4nger als 30 Minuten geht? Bei einem Workshop hast Du meistens viel mehr Zeit und auch die uneingeschr\u00e4nkte Aufmerksamkeit der Teilnehmer. In dieser wertvollen Zeit kann man einiges daf\u00fcr tun, damit auch der Unterhaltungsfaktor stimmt. Und das tolle an Workshops, man kann das gelernte Wissen in Folgeworkshops vertiefen und daran schleifen. Um gerade in lernintensiven Bereichen keinen Frust aufkommen zu lassen, sollte man auf alle F\u00e4lle Folgeworkshops anbieten. Manche, oder viele Dinge kann man nicht an einem Tag aufbauen!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5 Sinne<\/strong><br>Youtube ist toll. KI ist toll. Keine Frage. Aber weder Haptik, Geruch, oder die anderen Sinne und damit verbundenen Emotionen werden dabei ideal angesprochen. Und die Sinne sind unser wichtigstes Gut um zu \u201eber\u00fchren\u201c. &nbsp;Ein Video ist, zun\u00e4chst heute noch, immer eindimensional und statisch. In einem Workshop kannst du genau mit diesen Elementen spielen und deine Teilnehmer dadurch emotionalisieren. Auch hier muss man kein Feuerwerk der Emotionen abbrennen, aber der ein oder andere Ansprache an unsere Sinne wird gleich ein interessantes Erlebnis ausl\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Special Tricks<\/strong><br>Zeige Handhabungstricks, Fingerfertigkeiten, f\u00fchre die Teilnehmer und korrigiere deren Haltung und Aktivit\u00e4t durch deine Erfahrung. Greife in das Geschehen aktiv ein, \u00fcbernehme das Ruder, f\u00fchre wie ein Kapit\u00e4n. Sobald man in das Geschehen eingreift wird man Teil der oder des Teilnehmer. Das kann kein Video und keine KI.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Etwas ganz Besonderes<\/strong><br>Anekdoten aus dem N\u00e4hk\u00e4stchen sind nicht nur sehr interessant, sondern oftmals f\u00fchren Sie zu einem gemeinsamen Lach-Ereignis oder man staunt gemeinsam, erzeugt R\u00fcckfragen. Sobald diese Interaktion zustande kommt, wird ein Workshop lebendig und bleibt in den K\u00f6pfen der Teilnehmer h\u00e4ngen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Raum, die Umgebung, die Aktion<\/strong><br>Ein Raum, eine besondere Umgebung oder eine bewegende Aktion (zum Beispiel im Freien, im Auto, in einer H\u00f6hle, Weinkeller, Werkstatt, Schwimmbad\u2026) kann immer einen Wow Effekt erzielen. Menschen machen heute gerne Selfies. Unterst\u00fctze dies um eine bleibende Erinnerung zu schaffen. Je nach Rahmen macht vielleicht ein Pitch Sinn. Mit einem kleinen Wettbewerb. F\u00fcr die beste Pr\u00e4sentation. Die beste Idee. Pr\u00e4miert durch das Team, mit einem kleinen Dankesch\u00f6n. <\/p>\n\n\n\n<p>Hast Du weitere Ideen die aus einem Workshop ein Happy Ereignis wird? Wir freuen uns \u00fcber deine Anmerkungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn du bereits Workshops gibst und deine Teilnehmer immer Happy sind, dann kannst du mit Workshops sicher reich werden. Oder?<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/4A0BAAF8-9122-4DDD-816D-7F7FE3F6BCBB_1_105_c.jpeg\" alt=\"Workshopkarten. Das wohl wichtigste Utensil. Ob analog oder digital.\" class=\"wp-image-1053\" srcset=\"https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/4A0BAAF8-9122-4DDD-816D-7F7FE3F6BCBB_1_105_c.jpeg 1024w, https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/4A0BAAF8-9122-4DDD-816D-7F7FE3F6BCBB_1_105_c-300x225.jpeg 300w, https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/4A0BAAF8-9122-4DDD-816D-7F7FE3F6BCBB_1_105_c-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Workshopkarten. Das wohl wichtigste Utensil. Ob analog oder digital.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Geld verdienen mit Workshops!<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Was Du tun musst, um mit deinem Hobby oder deinem Beruf selbstst\u00e4ndig Geld zu verdienen? Was du Wert bist und wie du das ganze kalkulierst? Hier eine How To.&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht ist es bis heute nur Dein Hobby? Oder eigentlich Dein Beruf der dich schon lang begleitet? Auf jeden Fall kannst Du etwas, was andere noch nicht so gut k\u00f6nnen oder Hilfe gebrauchen k\u00f6nnten \u2013 und Du hast Freude daran, andere mit deinem Wissen zu begeistern? Es macht Dich einfach gl\u00fccklich, wenn Du andere etwas lehren kannst.<br>Dann kannst du dich freuen, denn du hast bereits eine tolle Grundlage mit der du Geld verdienen kannst.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt bitte keine Selbstzweifel!<br>Nat\u00fcrlich hat keiner auf dich gewartet und normalerweise wird man nicht Schlange stehen, nur weil du ein Business er\u00f6ffnest und Dein K\u00f6nnen zur Show stellst. Au\u00dferdem bist du in Deiner Disziplin sicherlich nicht Weltmeister. Eher Amateur. Vielleicht Dilettant?<br>Jeder Anfang braucht einen einfachen Impuls und ein wenig Selbstvertrauen. Und manchmal auch ein wenig Naivit\u00e4t. Ich helfe Dir bei der M\u00f6glichkeit wie du mit Deinem K\u00f6nnen Geld verdienen kannst.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Starte mit einem Zielfoto. Mit Deinem Zielfoto!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Damit sich deine Idee durchsetzen kann und um s\u00e4mtliche Unsicherheiten, Vorurteile und das Tohowabuhu des Alltags hinter sich zu lassen, musst Du selbst genau wissen wo die Reise hingeht.<br>Erstelle in einer kurzen Beschreibung ein Zielfoto. Wo siehst Du dich? Und wie siehst Du dich dabei? Beschreibe Dein Ziel, Deine Zielgruppe und was Dich dabei gl\u00fccklich machen w\u00fcrde. Wie w\u00fcrdest du einen \u201eErfolg\u201c werten? Vielleicht einen ersten sehr kleinen Erfolg? Und was w\u00e4re nach diesem kleinen Erfolg der n\u00e4chste \u201ekleine Erfolg\u201c?<br>Mache also einen Plan, der kurzfristig, mittelfristig und langfristig eine Prognose beschreibt. Bleibe realistisch, aber optimistisch.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bezwinge deine Unsicherheit. Sei ein Vogel.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hast Du einen Plan gemacht, kommt sicherlich schnell das \u201eAber\u201c\u2026 Doch mit Angst kommt man nicht weit.<br>Zeichen f\u00fcr tief schlummernde \u00c4ngste k\u00f6nnen sein, dass Du deine S\u00e4tze gerne mit \u201eJa, aber\u201c oder \u201eIch wei\u00df nicht, ob und wie\u201c beginnst. Notiere diese S\u00e4tze und frage Dich:<br>1. Sind diese Fragestellung zu diesem Zeitpunkt notwendig um Deine ersten kleinen Ziele zu erm\u00f6glichen?<br>2. Wenn ja, wie w\u00e4ren denn theoretische L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten.<br>3. Frage Dich selbst, ob Dir vielleicht au\u00dfenstehende diese Frage noch besser beantworten k\u00f6nnen. Vor allem wenn es um Deine F\u00e4higkeiten und Deine Pers\u00f6nlichkeit geht. Bitte diese Person ehrlich zu sein und lass Dich ausgiebig reflektieren. Frage nach, wenn dir Negatives zu negativ erscheint und frage auch nach wenn Dir positives zu positiv erscheint. Ziel muss sein, dass Du ein neutrales Bild von Dir selbst erstellst. Frei von Angst, Selbstzweifel und Floskeln, wie \u201eDu schaffst das schon\u201c oder \u201eDu wirst das niemals schaffen\u201c.<br>Fange noch heute an und erstelle Deine pers\u00f6nliche To-Ask Liste. Beantworte sie St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck. Du musst nicht alles auf einmal machen! Auch Rom wurde nicht an einem Tag gebaut.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mach Dich Schlau. Go and get it.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Lese, Lese, Lese. Alle Deine Fragestellungen wirst Du per Buch und wahrscheinlich im Internet beantwortet bekommen. Vor allem wenn es um technische oder praktische Fragen geht. Du kannst Stricken und denkst das Interessiert keinen? Du kannst Seife machen und davon wurde noch nie jemand reich? Du kannst Business English, aber das kann ja eigentlich jeder? Dann schaue einmal in ein paar Foren nach Fragestellungen, Suchtreffer und Potential f\u00fcr dein K\u00f6nnen. Meistens wirst Du erstaunt sein, wieviele Leute sich f\u00fcr diese Thematiken interessieren. Und glaube mir: Es geht bei vielen Worskshops nicht nur um eine ideale Ausbildung, die L\u00f6sung von ernsthaften Problemen oder der Neuerfindung des Rades, sondern oft auch um unterhaltsames Miteinander! Auch wenn der Markt voll erscheint, wenn Du es mit Leidenschaft machst, wird es irgendwann sicherlich funktionieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was bin ich Wert? Was darf ich kosten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die gro\u00dfe Frage: Was darf ich kosten? Oder was k\u00f6nnte jemanden meine Leistung Wert sein? Letztendlich hat diese Frage mehr damit zu tun, was man demjenigen bieten kann und was man daf\u00fcr selbst aufwenden muss. Infrastruktur, Know How, Verpflegung, Marketingaufwand. Es geh\u00f6rt letztendlich alles kalkuliert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Stundens\u00e4tze gehen dabei extrem auseinander. W\u00e4hrend der eine nur 15 Euro die Stunde verlangt, erhebt der andere 250 Euro oder sogar mehr. Pro Stunde.<\/p>\n\n\n\n<p>Unterschiede machen oft nebenberufliche Kleinunternehmen oder eine ernsthafte Vollzeitberechnung.&nbsp;Grunds\u00e4tzlich gilt es eine gesunde Kalkulation zu erheben. Eine ganz einfache Hilfe erh\u00e4lt man hier: (ist zwar f\u00fcr haupts\u00e4chlich f\u00fcr Designer ausgerichtet, gilt aber meiner Ansicht nach f\u00fcr allgemeine Angebote aus dem Kreativsektor)<br><a href=\"http:\/\/page-online.de\/branche-karriere\/stundenlohn-berechnen-tipps-fuer-designer\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Tipps vom Page Magazin \u201eStundenlohn berechnen Tipps f\u00fcr Designer\u201c<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.gruenderszene.de\/allgemein\/freelancer-nachfrage\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Tipps von der Gr\u00fcnderszene \u201eSo sollten Freelancer ihr Gehalt berechnen\u201c&nbsp;<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Honorarrechner sind ein ein gutes Tool um genau zu errechnen was Du pro Stunde verlangen musst, wenn du eine Vollzeitarbeit anstrebst und ein ganzes Unternehmen planst. Das ganze geht auch gut mit Chat-gpt. Du kannst dabei ungef\u00e4hr kalkulieren oder mit den Detaildarstellung sehr gut Deinen Unternehmensbedarf kalkulieren. Wer die Workshops nur als Hobby gibt und kein Geld damit verdienen muss, ist letztendlich frei in der Gestaltung des Lohnes und kann die Preise nach Gusto gestalten. Nat\u00fcrlich sollte man immer darauf achten kein Minus zu machen. Heist der Aufwand soll die Ausgaben decken. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Plane dein Chaos!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>1. Zielfoto beschreiben<br>2. Kurzfristige mittelfristige und langfristige Ziele notieren.<br>3. To-Ask Liste erstellen und mit einer neutralen Priorisierung abarbeiten.<br>4. Lesen. Lesen. Lesen.<br>5. Modus f\u00fcr konzentriertes, selbstvertrauendes und Naives \u201eMachen\u201c starten<br>6. Loslegen. Kleine Schritte aber: Gehe!<br>7. Weiter oben die 8-Punkte Checkliste lesen und nach eigenem ermessen umsetzen.<br>8. Kalkuliere deinen Wert. Probiere es aus wie es angenommen wird. Justiere.<br>9. Workshop Bekannten und Freunden zum Test anbieten. Reaktionen?<br>10. Workshop anbieten.<br>11. Workshop bewerben<\/p>\n\n\n\n<p>Viel Erfolg!<br>Hast Du noch andere Tipps die wichtig sind? Lass es uns wissen! Denn eines habe ich noch. Es gibt sie, die, die alles kaputt machen. Die St\u00f6rer.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"717\" src=\"https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/3F73C358-743C-4A2D-8910-EA7B46FA1623_1_102_a-1024x717.jpeg\" alt=\"Kreativit\u00e4t und Freie Gedanken ist oft ein sehr wichtiger Faktor in Workshops, wenn um die die Entwicklung von Ideen geht. \" class=\"wp-image-1052\" srcset=\"https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/3F73C358-743C-4A2D-8910-EA7B46FA1623_1_102_a-1024x717.jpeg 1024w, https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/3F73C358-743C-4A2D-8910-EA7B46FA1623_1_102_a-300x210.jpeg 300w, https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/3F73C358-743C-4A2D-8910-EA7B46FA1623_1_102_a-768x537.jpeg 768w, https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/3F73C358-743C-4A2D-8910-EA7B46FA1623_1_102_a-1536x1075.jpeg 1536w, https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/3F73C358-743C-4A2D-8910-EA7B46FA1623_1_102_a-2048x1433.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Kreativit\u00e4t und Freie Gedanken ist oft ein sehr wichtiger Faktor in Workshops, wenn um die die Entwicklung von Ideen geht.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Workshopst\u00f6rer: Du wirst nie wieder Nein sagen!<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Wie man in Workshops auf Ablehnung reagiert.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Letztens la\u00df ich einen Blog \u00fcber Aussagen, die man von einem erfolgreichen Unternehmer niemals h\u00f6ren wird. Angelika Unger beschreibt in einem Beitrag auf dem Portal der Zeitschrift \u201e<a href=\"https:\/\/www.impulse.de\/\">Impulse<\/a>\u201c warum auf Erfolg getrimmte Menschen gewisse S\u00e4tze vermeiden. In Ihrem Beitrag \u201e<a href=\"https:\/\/www.impulse.de\/management\/selbstmanagement-erfolg\/erfolgsmentalitaet\/2358189.html\">9 S\u00e4tze, die erfolgreiche Unternehmer niemals sagen<\/a>\u201e, beschreibt Sie die notwendigen Einstellung von F\u00fchrungskr\u00e4ften, die aus \u201enegativen Vibrations\u201c positiv und motivierend formulieren.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sprache ist eines der wertvollsten Dinge, die die Menschheit hervorgebracht hat. Neben dem Dialog bringt sie auch hervor was wir insgeheim denken und wie unsere Psyche gestrickt ist. Wenn man von seinen Workshopteilnehmern oder seinem Workshopleiter nachfolgendes h\u00f6rt wei\u00df man, dass hier \u00e4ngstliche Menschen agieren. Am besten sollte man dann einschreiten um dem Workshop eine neue Wendung zu geben. Denn sonst verhindern sie Neues, Kreatives und Selbstbewusstes.<br>Auf Basis des Aufsatzes von Angelika Unger habe ich die Inhalte abge\u00e4ndert, erweitert und im Bezug auf die unterschiedlichste \u201eAblehnung von Neuem\u201c ausgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1 \/\/ Das machen alle so!<\/strong><br>Wenn das alles so machen w\u00fcrden, w\u00e4re die Welt sehr eindimensional. Eine Aussage, die man gerne von Kindern h\u00f6rt, deren Fokus noch sehr eingeschr\u00e4nkt ist und der vor allem aus dem der noch sehr kleine Freundeskreis spricht. \u201eWenn alle vom Hochhaus springen, springst du hinterher\u201c? Fragte mich meine Mutter schon in der Kindheit.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich sollte man abwiegen wer \u201ealle\u201c sind und ob es, wenn es darum geht neue Wege zu finden, sinnvoll ist, sich daran auszurichten wie es scheinbar jeder macht. Gerade dann sollte man Paradigmen wechseln.<br>Sagt ein Workshopteilnehmer in ablehnender Haltung \u201eDas machen alle so\u201c, sollte man zun\u00e4chst herausfinden welches Problem er in einer offenen, experimentellen Haltung sieht und ob er argumentieren kann, was es f\u00fcr die Unternehmung bedeutet, wenn man auf k\u00fcnstlerischer, wissenschaftlicher und experimenteller Ebene nach neuen Wegen suchen w\u00fcrde. Was w\u00e4ren die Nachteile und was k\u00f6nnten die Vorteile sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Wird dein Workshopleiter dir das so negativ erkl\u00e4ren, kann man das nat\u00fcrlich je nach eigenem Wissenstand hinnehmen. Aber man kann, wenn einem diese L\u00f6sung selbst schon mehr als gel\u00e4ufig ist, nach neuen Techniken oder Herangehensweisen Ausschau halten. Dies ist meistens nicht vollst\u00e4ndig im Rahmen eines Workshops m\u00f6glich, aber zumindest ein erster Ansatz kann getestet werden. Im kleinen Ma\u00dfstab. Denn genau hier liegt oftmals eine Chance Neues zu finden. Deshalb den Workshopleiter von den eigenen Idee im Kleinen \u00fcberzeugen und mit ihm gemeinsam einen ersten Schritt in eine neue Richtung gehen. Nach Zustimmung fragen, Ziel gemeinsam fixieren und Probleme besprechen. Dann sollte es gehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2 \/\/ Das haben wir (habe ich) schon immer so gemacht!<\/strong><br>Ich habe diesen Satz schon sehr oft geh\u00f6rt. Oftmals im Zusammenhang mit \u201eAnderes haben wir versucht, aber es hat nie funktioniert\u201c, wird daraus ein Manifest was manche Unternehmen nicht nur l\u00e4hmt, sondern in eine r\u00fcckw\u00e4rts gewandte Haltung positioniert. Wenn dein Workshopteilnehmer so reagiert, frage ihn ob er nicht einmal Deinen Weg ausprobieren m\u00f6chte. Bitte ihn, sich auf den neuen Weg einzulassen.<br>Ist der Weg unmittelbarer Teil des Workshops, dann spreche auch w\u00e4hrend dieser Zeit ebenfalls mit ihm \u00fcber seine Erfahrungen und den Vergleich den er zu seiner Methodik zieht. Geht es um eine Thematik die dann au\u00dferhalb des Workshops stattfinden soll, bitte auch hier die erarbeitete, neue Methode zu pr\u00fcfen. Es geht schlie\u00dflich darum Verbesserungen zu testen und Scheitern beobachtend zu dokumentieren \u2013 um genau herauszustellen wo die aktuellen Probleme begraben sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Wird der Workshopleiter so agieren \u2013 sollte er sich wirklich nach einem neuen Job umsuchen. Oder seinen Workshop umbenennen in \u201eWir tun hier das, was wir schon immer so gemacht haben! \u2013 Bitte vermeiden Sie Neues\u201c.<br>Was jedoch nicht hei\u00dfen soll, das man traditionelle Wege, die sich bew\u00e4hrt haben verlassen muss. Vor allem wenn man eine gewisse Technik erlernen m\u00f6chte die mit \u201ealten\u201c Herangehensweisen zu tun hat. Aber gerade wenn es um Experimentieren und Kreieren gilt, sollten alle M\u00f6glichkeiten frei bleiben.&nbsp;\u201eWer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3 \/\/ Das geht nicht!<\/strong><br>Selbst gro\u00dfe Wissenschaftler haben sich geirrt. Getreu dem Spruch: \u201eAlle sagten immer das geht nicht, dann kam jemand, der das nicht wusste, und hat es einfach gemacht!\u201c Dinge die nicht gehen stellen oftmals eine ideale Problembeschreibung dar. Wir sind letztendlich zusammengekommen um Probleme zu l\u00f6sen.<br>Wenn Dinge nicht gehen, m\u00fcssen sie auch bewertbar nicht zustande gebracht worden sein und dies wurde dokumentiert. Warum geht etwas nicht? Was w\u00e4re das Zielfoto, wenn es gehen w\u00fcrde? Was m\u00fcssten wir erfinden? Mit wem k\u00f6nnten wir dar\u00fcber sprechen? Was w\u00fcrde uns helfen? Solche und \u00e4hnliche Fragen m\u00fcssen darauf gestellt werden um L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge zu unterbreiten. Alternative w\u00e4re, das Problem soll nicht gel\u00f6st werden.<br>Wenn ein Workshopteilnehmer so reagiert ben\u00f6tigt man meistens nur ein wenig Geduld. Denn oftmals fehlt ihm die Geduld und die F\u00e4higkeiten um sich mit dem Problem weiter zu besch\u00e4ftigen. Lernen Sie ihrem Workshopteilnehmer das er die Frage anders stellen muss: Die Frage muss mit einem W beginnen. Dann kann immer positiv an einer L\u00f6sung gearbeitet werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4 \/\/ Das kann man SO nicht machen!<\/strong><br>Gibt es daf\u00fcr einen Grund oder verl\u00e4sst man gerade das eingespielte Wissen des Gespr\u00e4chspartners? Wenn man es SO nicht machen kann, aber SO wie der Wissende es wei\u00df, muss nat\u00fcrlich erst einmal der Beweis erbracht werden, da\u00df es mit der neuen Methode nicht geht. Bzw. sollte es in einer f\u00fcr alle nachvollziehbaren \u00dcbersicht bewertbar sein, ob der vermeintliche Alternativweg tats\u00e4chlich nicht gegangen werden m\u00f6chte. Der Entscheider steht dabei im Mittelpunkt, die Multiplikatoren um ihn herum m\u00fcssen \u201ePro, Contra und Alternativen\u201c&nbsp;vorlegen. Durch objektives Abw\u00e4gen der Faktoren kann dann die Frage-, bzw. Problemstellung zu einer Entscheidung gebracht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich sind manche Dinge bereits einleuchtend und erprobt verbessert.<br>Aber dennoch sollte man es zumindest folgend hinterfragen: \u201eIch denke zwar nicht da\u00df das so geht, aber lass es uns auf folgenden Weg probieren\u201c. Und wenn man dann im Laufe des Prozesses nicht voran kommt muss die Frage lauten: \u201eWoran scheitern wir gerade? Ist es unser Unverm\u00f6gen oder scheitern wir an anderen Umst\u00e4nden? Welche Umst\u00e4nde m\u00fcssten anders sein. Wie m\u00fcssten sie sein?\u2026.<br>Ein offener Schlagabtausch mit der Problemstellung f\u00fchrt oftmals dann auch nicht zu einer tats\u00e4chlichen L\u00f6sung der zun\u00e4chst angedachten Wege. Aber Sie f\u00fchrt zu Erkenntnissen, die wiederum neue L\u00f6sungen bieten kann. Das kann man dann manchmal tats\u00e4chlich nicht SO machen, aber es soll kein Ausschlussverfahren darstellen, da\u00df man alle Aktivit\u00e4ten einstellt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5 \/\/Das ist unm\u00f6glich!<\/strong><br>Die Steigerung der vorstehenden S\u00e4tze. Es geht nicht und man kann es auch so nicht machen. Also es ist unm\u00f6glich. Die Grenze der Menschheit ist erreicht. Wir ziehen hier gedanklich einen Strich. Die Menschen k\u00f6nnen es \u201ead acta\u201c legen.<br>Nein.<br>Das darf man nicht machen. Letztendlich hat der Mensch alles erfunden was nie m\u00f6glich erschien. Letztendlich konnten neue M\u00e4rkte erschaffen werden, neue Unternehmen und vor allem technische Neuerungen die davor nicht denkbar waren.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWenn du es dir ertr\u00e4umen kannst, kannst du es auch l\u00f6sen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist nichts unm\u00f6glich. Es ist nur manchmal aktuell nicht m\u00f6glich. Zeitreisen, Reisen zu anderen Galaxien oder Kaugummi aus Pullovern entfernen. Wir sollten daran arbeiten! Und manch einer an seiner Haltung gegen\u00fcber neuem, revolution\u00e4rem oder unbekanntem. Oftmals liegt die L\u00f6sung nicht in dem was wir aus Filmen kennen oder in unseren K\u00f6pfen haben. Zeitreisen wird vielleicht einmal m\u00f6glich sein, aber nie so wie wir es heute aus unserem jetzigen Kontext heraus gedacht haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Wird der Workshopteilnehmer oder Workshopleiter dies so aussagen ist er pers\u00f6nlich an den Grenzen seines Wissens angekommen. Und auch an der M\u00f6glichkeit seiner experimentellen M\u00f6glichkeiten. Ich hatte ein Projekt bei dem ich ein Gespr\u00e4ch mit einem sehr potenten und bekannten Wissenschaftler hatte. Eine bereits f\u00fcr mich unl\u00f6sbare Projektaufgabe hat er folgend kalkuliert: \u201eMit der Vervielfachung des menschlichen Wissens pro Jahr rechnet er mit einer machbaren L\u00f6sungsgestaltung der Aufgabenstellung, bei akkurater Fokussierung, innerhalb eines definierten Prozesses mit 10 Mann, in 10 bis 12 Jahren.\u201c Der Preis dazu wurde kalkulierbar und das Projekt entscheidbar. Auf meine Frage, was wir tun werden, wenn wir das gew\u00fcnschte Ziel nicht erreichen, fragte er mich ob ich damit zufrieden sein k\u00f6nnte, hunderte Patente, die auf dem Weg dahin entstehen werden, f\u00fcr noch gro\u00dfartigere Dinge einzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Hast Du weitere Ideen wie man mit Ablehnung umgeht? Wir freuen uns \u00fcber deine Anmerkungen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"683\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/B7CB97E4-26FE-4868-80BE-9E3C4ADDD5F3_1_105_c-683x1024.jpeg\" alt=\"W\u00e4nde, Tische, Karten. Digital oder Analog. Workshops werden \u00fcberall auf der Welt gemacht.\" class=\"wp-image-1055\" srcset=\"https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/B7CB97E4-26FE-4868-80BE-9E3C4ADDD5F3_1_105_c-683x1024.jpeg 683w, https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/B7CB97E4-26FE-4868-80BE-9E3C4ADDD5F3_1_105_c-200x300.jpeg 200w, https:\/\/www.graustich.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/B7CB97E4-26FE-4868-80BE-9E3C4ADDD5F3_1_105_c.jpeg 724w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">W\u00e4nde, Tische, Karten. Digital oder Analog. Workshops werden \u00fcberall auf der Welt gemacht.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Mit diesen Punkten hoffe ich Dir geholfen zu haben. Oftmals bin ich selbst froh, auch nur einen Punkt mitgenommen zu haben.<br>In meinem Buch Innovation! Der Praxisguide findet man weitere Wege zur Entwicklung von s\u00e4mtlichen Projekten. Hier gibt es Anleitungen und Wege die vielleicht auch f\u00fcr Deinen Workshop oder dein Projekt interessant sein k\u00f6nnen, um dann in der Praxis gewisse Problemstellungen zu bearbeiten. <a href=\"https:\/\/www.hanser-fachbuch.de\/fachbuch\/artikel\/9783446476615\">Hier findet ihr den Link zum Buch.<\/a><br><br>Du brauchst einen Workshop-Betreuer? Um die Brand DNA, die Corporate Identity Deines Unternehmens zu formen und um eine lebbare Corporate Atmosphere zu entwickeln, die Kunden und Mitarbeiter anzieht. Es w\u00fcrde mich sehr freuen wenn wir uns auf einem Workshop begegnen.<br>Einfach hier <a href=\"https:\/\/www.graustich.com\/kontakt.html\">Kontakt aufnehmen<\/a>.<br><br>Liebe Gr\u00fc\u00dfe Ren\u00e9<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein gesammeltes Workshopwissen aus \u00fcber 20 Jahren Erfahrung. Diverse Workshop-Formate, Seminare, Vortr\u00e4ge und Moderationen f\u00fcr Unternehmen oder Veranstaltungen. Heute, agiere ich meist gemeinsam mit Ina Kaiser in der Ausrichtung, Transformation und Gestaltung von Unternehmen. Insbesondere der Entwicklung der Identit\u00e4t, der Unternehmenskommunikation und der Markenatmosph\u00e4re, aber auch in den Themen Innovation und Zukunft. 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